Fake Science: Der Kampf dagegen

Räuberjournale, Schwindler und Korruption bedrohen die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft. Die hat den Kampf gegen Fake Science auf ihre Weise aufgenommen.

Blick auf den layouteten Artikel Fake Science
Der Artikel „Fakten gegen Fake Science“ ist in der Februar-Ausgabe 2019 der Zeitschrift „bild der wissenschaft“ erschienen

„Fake Science – Die Lügenmacher“ lautete der reißerische Titel einer Fernsehreportage der ARD Ende Juli 2018. Sie berichtete über Raubverleger, die es Wissenschaftlern gegen Bezahlung ermöglichen, ihre Studien zu veröffentlichen – ohne Qualitätskontrolle wie etwa einer externen Begutachtung. Weltweit, so das Ergebnis einer gemeinschaftlichen Recherche verschiedener internationaler Sender und Zeitungen, haben rund 400 000 Wissenschaftler von diesem Angebot Gebrauch gemacht – darunter 5000 deutsche. Als Wissenschaftsskandal ordnete die ARD das ein – aufgrund der Vermutung, dass auf diese Weise zweifelhafte oder gefälschte Ergebnisse in die Welt gesetzt werden, die unter anderem die finanziellen Interessen von Unternehmen bedienen.

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Titelgeschichte im Forschungsmagazin effzett

Das Magazin einer Forschungseinrichtung hebt ein „Lob der Langsamkeit“ auf die Titelseite. Mutig! Schließlich erwarten Politik, Medien und Gesellschaft von Forschung meist schnellen Fortschritt. Der Wissenschaftsjournalist Frank Frick hat die ungewöhnliche Geschichte im Auftrag des Forschungszentrums Jülich geschrieben. Das Forschungsmagazins „effzett“ erscheint als Printausgabe und im PDF-Format, aber auch als Webmagazin. Letzteres ermöglicht es Ihnen … Weiterlesen

Faktencheck Aluminium

Zum Faktencheck Aluminium vom Januar 2017 habe ich in der bild-der-wissenschaft Ausgabe vom Juli 2021 ein Update geschrieben unter dem Titel „Alumium-Gefahr in Deos übeschätzt“.

Das Leichtmetall Aluminium steckt in Lebensmitteln, Kosmetika und Arzneien. Es ist in hoher Dosis giftig und wird sogar verdächtigt, Brustkrebs und Alzheimer auszulösen. Höchste Zeit für eine Faktencheck findet die Zeitschrift bild der wissenschaft in Ausgabe 1-2017. Ich habe den umfangreichen Artikel recherchiert und geschrieben.

Aluminium – wie gefährlich ist es?

Der öffentliche Streit wird mit harten Bandagen ausgetragen. In einem Artikel auf Spiegel Online schreibt der Journalist Silvio Duwe: „Trotz fehlender wissenschaftlicher Belege zieht ein Medizinjournalist mit seinen Warnungen durchs Land – und macht aus der Angst vor dem Metall ein Geschäft.“ Gemeint ist Bert Ehgartner, Produzent der Fernsehdokumentation „Die Akte Aluminium“ und Vorsitzender des „Al-ex Institut zur Wissensvermittlung im Umgang mit Aluminium“. Silvio Duwe wirft Ehgartner vor, sinnlose Messungen von Aluminium im Urin anzubieten sowie auf esoterischen Veranstaltungen aufzutreten. Ehgartner keilt zurück: Duwes Artikel beruhe auf Informationen des Internet-Portals Psiram, das schon seit Langem eine Schlammschlacht gegen ihn führe.

Der Verdacht, Aluminium gefährde schon in niedrigen Konzentrationen die Gesundheit, ist schwerwiegend. Denn Aluminium ist nicht nur als Werkstoff in unserem Alltag weit verbreitet.  In Form von Salzen ist es natürlicher Bestandteil im Trinkwasser – zusätzlich werden in manchen Kläranlagen Aluminiumverbindungen zur Schmutzabtrennung verwendet.

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Batterien: Schlüssel zur Energiewende

Energiespeicher-Sonderheft von bild der wissenschaft

Lauf, Batterie, leiste! Viele deutsche Zentren forschen an besseren Batterien. Die Erfolgsaussichten sind gut, auch wenn ungebremste Euphorie fehl am Platz wäre. Visionen können Menschen antreiben, sie zu verwirklichen. So auch die von der „Superbatterie“. Doch ausgerechnet Martin Winter, der wohl renommierteste deutsche Batterieforscher, stellt sie infrage: „Was genau soll denn super sein? Der Energieinhalt … Weiterlesen

Die Tricks bei klinischen Studien

Mein Artikel „Risiken und Nebenwirkungen“ in der Mai-Ausgabe von „bild der wissenschaft“ zeigt auf, wie sich die klinischen Studien manipulieren lassen, mit denen die Wirksamkeit und die Nebenwirkungen von Medikamenten geprüft werden. „Kann man nicht besser schreiben“, urteilte ein Wissenschaftsjournalist darüber, der nicht befreundet mit mir ist. Ich freue mich darüber, da ich keinen Grund habe, anzunehmen, dass mir der Kollege Honig um den Bart schmieren wollte. Aber bilden Sie sich doch Ihr eigenes Urteil!

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Wissenschaftliche Fakten humorvoll präsentiert

Mit Humor geht alles besser. Alles, das können auch wissenschaftliche Fakten sein. Für das Sonderheft „Power fürs Hirn“ von bild der wissenschaft hat der Wissenschaftsjournalist Frank Frick einen Text geschrieben, der Fakten humorvoll präsentiert und ein wenig aus den herkömmlichen journalistischen Stilformen herausfällt. Wie gefällt Ihnen der Artikel? Daneben hat Frank Frick für das Heft … Weiterlesen

bdw-Themenheft „Power fürs Hirn“ erschienen

Wesentlich beteiligt an Konzept, Text und Redaktion. Uff, nun ist es auch offiziell raus: das Sonderheft der Zeitschrift bild der wissenschaft „Power fürs Hirn – Was Stimulanzien wirklich leisten“. Alle Texte der 98-seitigen Ausgabe zum Neuro-Enhancement (Fachjargon), so steht es auf Seite 5, „stammen von zwei erfahrenen Wissenschaftsjournalisten: Hinter dem Namenskürzel ff steckt Frank Frick. Der … Weiterlesen

Das Speicher-Problem – Lösung in Sicht

Erschienen in: bild der wissenschaft plus Januar 2014, zum PDF: bdw_plus_Energiespeicher Die Energiewende erfordert Speicher, mit denen das unstete Angebot erneuerbaren Stroms jederzeit mit der schwankenden Energienachfrage in Einklang gebracht werden kann. Insel Pellworm in der Nordsee: Übers Jahr erzeugen dort die Windkraft- und Solaranlagen dreimal mehr Strom, als die knapp 1200 Einwohner und die zahlreichen Feriengäste verbrauchen. Bislang … Weiterlesen

Wassernutzung: Alle sollen gewinnen

Erschienen in: bild der wissenschaft plus „Wasser Wissen“ Juli 2012 

Sozialwissenschaftler helfen, wenn Nationen wegen grenzüberschreitender Flüsse im Clinch liegen oder wenn es innerstaatlichen Streit um gerechte Wassernutzung gibt.

ES BEGINNT MITTEN in Jerusalem, führt in östlicher Richtung in einer Schlucht inmitten der Judäischen Wüste bergab und endet nach rund 25 Kilometern am Toten Meer: das Kidron-Tal, von den Palästinensern Wadi Nar genannt. „Als ich 1993 zum ersten Mal nach Israel kam, habe ich überlegt, durchzuwandern — bei den Israelis war es vor der ersten Intifada 1987 für Wandertouren sehr beliebt“, erinnert sich Ines Dombrowsky vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik in Bonn. Das Kidron-Becken gehört größtenteils zum Westjordanland und erstreckt sich heute über drei Zonen — A, B und C benannt — , in denen die Palästinensische Autonomiebehörde und das israelische Militär jeweils unterschiedliche Befugnisse haben.

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Arzneistoffe entwerfen: Alles Berechnung

Erschienen in: bild der wissenschaft 11/2013 Berliner Mathematiker haben am Rechner einen Arzneistoff gegen Schmerzen entworfen. Verdrängen Computermethoden die Laborarbeit? MARCUS WEBER IST ÜBERZEUGT, einen Arzneistoff entwickelt zu haben, der Schmerzen effektiv bekämpft. Und der dabei keine schweren Nebenwirkungen hervorruft, wie sie von anderen Schmerzmitteln bekannt sind: Die weit verbreiteten Opioide beispielsweise können abhängig machen, die Verdauung … Weiterlesen

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