19. November 2019
von Frank Frick
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Mit-Autor des Buchs „Werkstatt Mensch“

Es liegt gerade druckfrisch auf meinem Tisch: Das Buch „Werkstatt Mensch – Der Homo sapiens optimiert sich selbst“ (ISBN 978-3-8062-3972-09). Herausgegeben wird es von der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft in Darmstadt in Verbindung mit der Zeitschrift bild der wissenschaft (bdw), Deutschlands erstem Wissenschaftsmagazin. Geschätzte Kollegen wie die bdw-Redakteure Ralf Butscher und Rüdiger Vaas, Autor und Vortragsredner Dr. Ulrich Eberl, die „freien“ Journalisten Bernd Müller und Tim Schröder haben es geschrieben – und auch ich bin als Autor mit zwei Beiträgen dabei.

Autor für folgende zwei Orthopädie-Themen

Griff-Technik

Elektronik und künstliche Intelligenz ermöglichen es, Hand- und Armprothesen zu funktionsfähigen Körperteilen zu machen

Spontan könnte man es für Fake-News halten: Es gibt Menschen, die lassen sich ihre Hand oder ihre Füße amputieren, um zu Trägern moderner High-Tech-Prothesen zu werden. Dieser Satz lässt sicher manche Leser an fehlgeleitete Menschen denken, die sich durch den Ersatz des natürlichen Körperteils übernatürliche Fähigkeiten erhoffen und gerne zum Cyborg, einem Mensch-Maschine-Mischwesen, würden. Und diese Menschen gibt es wohl tatsächlich: „Was absurd klingt, ist klinische Realität“, schreiben dazu die Mediziner Oskar Aszmann und Laura Hruby vom Wiener Christian Doppler Labor für Wiederherstellung von Extremitätenfunktionen. Sie empfehlen daher eine „strukturierte psychologische Evaluation“, um solche Menschen zu erkennen und ihnen dann einen entsprechenden Eingriff zu verweigern. Doch wenn etwa eine Hand aufgrund eines Unfalls weitgehend funktionsunfähig ist, dann ist es zumindest nachvollziehbar, wenn man sie sich durch ein künstliches Ebenbild ersetzen lassen will. Einer, der sein Schicksal öffentlich gemacht hat, ist der Österreicher Patrick Mayrhofer.

Im Buch finden Sie den ganzen Artikel.

Praktisch Routine: Künstliche Gelenke

Endoprothesen geben Menschen mit abgenutzten Hüften oder Knien die Beweglichkeit zurück und nehmen ihnen den Schmerz

Im Buch finden Sie den ganzen Artikel.

19. November 2019
von Frank Frick
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Verantwortlicher Zeitschriftenredakteur PolarNEWS

Zeitschriftenredakteur Frank Frick ist verantwortlicher Zeitschriftenredakteur der PolarNews, Ausgabe 28
Das Cover der 28. Ausgabe der Zeitschrift PolarNews

Die bewährte Redaktion des Schweizer Magazins „PolarNEWS“ hatte sich zurückgezogen – ich sprang als verantwortlicher Zeitschriftenredakteur ein (mehr dazu im Editorial unten). Termingerecht im September 2019 war die gedruckte Ausgabe fertig, die in einer Auflage von 70.000 Exemplaren in der Schweiz und in Deutschland erschien. Sie ist kostenlos und wird in Deutschland auch über den Lesezirkel vertrieben. „Wir berichten über die polaren Gebiete der Erde und greifen vertieft Themen aus der Wissenschaft und der Tierforschung auf. Wir porträtieren Menschen, die in der Kälte leben, veröffentlichen ergreifende Reiseberichte und, und – alles gratis“, so die Eigenbeschreibung des Magazins.

Ein Blick in die PolarNEWS mit dem Editorial des Zeitschriftenredakteurs Frank Frick

Der neue Zeitschriftenredakteur begrüßt die Leser

Liebe Leserin, lieber Leser
Gewiss, es nicht einfach in die Fußstapfen eines langjährig zusammenarbeitenden Redaktionssteams zu treten und sich dabei erfolgreich nach vorne zu bewegen. Aber die ersten Schritte sind gemacht – nach dem Rückzug von Rosamaria und Heiner Kubny von PolarNEWS und ihrem Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand mit hoffentlich viel Zeit für tolle Entdeckungsreisen. So halten Sie nun gerade die nächste Ausgabe des PolarNEWS-Matazin in ihren Händen. Obwohl sozusagen eine Premiere, biete sie die bewährte abwechslungsreiche Mischung aus Nachrichten, Reportagen und Berichten, die Ihnen die faszinierenden Polargebiete aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln näherbringt.

In gewohnter Form werden wir Sie auch per Newsletter und über die Website regelmäßig mit polarer Berichterstattung über Entwicklungen, Forschung und Naturphänomene auf dem Laufenden halten.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und bedanken uns herzlich für Ihre Lesetreue und Verbundenheit mit PolarNEWS.

Dr. Frank Frick, Redaktionsverantwortlicher PolarNEWS
und das gesamte Team

Meine Beiträge

Als Zeitschriftenredakteur steuerte ich neben den Nachrichtenseiten „News aus der Polarforschung“, den gemischten Meldungen in der Rubrik „Schneetreiben“ auch zwei Hauptbeiträge bei:
1. Untergrund, der es in sich hat
Die Permafrostböden in der Arktis tauen schneller auf als Wissenschaftler bislang dachten. Und sie warnen: Das große Schmelzen wird enorme Auswirkungen auf das Weltklima haben (Seite 36-42).
2. Polar-Erlebnis für Daheimgebliebene
Polarforschungsinstitute und Museen eröffnen mit Virtual-Reality-Technologie einen faszinierenden Zugang zu Polarstationen und Forschungsschiffen (Seite 56 – 61).

Sie können sich die vollständigen Ausgaben der PolarNEWS herunterladen.

18. November 2019
von Frank Frick
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Herausgeforderter Umweltjournalist

„Der Umweltjournalist steht vor besonderen Herausforderungen“, schreibt das Deutsche Journalisten Kolleg. Ja, das habe ich bei meiner Recherche zum Thema „Feinstaub aus der Landwirtschaft“ durchaus empfunden. Der Sachverhalt ist komplex und kompliziert: Während man sich sehr leicht vorstellen kann, dass Autos und Industrieschlote neben klima- und gesundheitsschädlichen Abgasen auch Feinstaub ausstoßen, fragt man sich nicht nur als Umweltjournalist doch als erstes: Wie zum Teufel soll ein Bauernhof Feinstaub verursachen?

Obwohl ich als Chemiker die Antwort der Wissenschaft auf diese Frage schnell als plausibel einstufte, so fand ich es doch sehr schwer, die Größenordnung des Problems zu erfassen. Übertreibt da jemand maßlos, etwa um die Bedeutung der eigenen Forschung herauszustellen? Angesichts der wirtschaftlichen Bedeutung der Umweltforschung fragte ich mich: Ist vielleicht die Industrie und speziell die Automobilbranche froh, von sich ablenken und mit dem Finger auf Andere zeigen zu können? Schließlich weiß ich: „Der Umweltjournalist bewegt sich meist auf einem äußerst schmalen Grad, will er sich nicht von verschiedenen Interessengruppen instrumentalisieren lassen“, so das Deutsche Journalisten Kolleg.

Und die Fragen gingen weiter: Wie seriös sind Berechnungen, die auf Basis von Computermodellen den Feinstaub für jährlich 120 000 vorzeitige Todesfälle verantwortlich machen? Die Antwort auf diese Frage fordert neben dem Umweltjournalisten auch den Medizinjournalisten und den Wissenschaftsjournalisten…

Objektiv und verständlich sollte das Ergebnis meiner Recherchen sein. Urteilen Sie selbst. Den layouteten und vollständigen Artikel finden Sie in der Zeitschrift „natur“, Ausgabe 10.

Umweltjournalist Frank Frick hat für die Zeitschrift natur den Artikel „Feinstaub vom Bauernhof“ geschrieben

Umweltjournalist über „Feinstaub vom Bauernhof“

Gülle auf dem Acker stinkt nicht nur, sie trägt auch zur Luftverschmutzung bei. Um die Umwelt zu schonen und die Feinstaubbelastung zu mindern, muss die Landwirtschaft künftig weniger Ammoniak freisetzen.

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10. August 2019
von Frank Frick
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Neues Forschungsmagazin future: Print hat Zukunft

Ein gedrucktes Forschungsmagazin neu zu starten – das ist in Zeiten, da fast alle Forschungseinrichtungen und Unternehmen vornehmlich auf Online-Präsenz setzen, durchaus ungewöhnlich. Die Universität Siegen hat es getan – und ich bin dankbar, dass ich dazu drei Artikel beigetragen durfte.

So sieht es aus: Das neue Forschungsmagazin
Das Cover der ersten Ausgabe des Forschungsmagazins future der Universität Siegen

„Wir können mit Stolz auf Erreichtes zurückblicken und mit positiver Erwartung in die Zukunft schauen. Diese kreative Wirkungskraft, diese Begeisterung für die Suche nach Neuem, möchten wir mit Ihnen teilen“, schreibt im Editorial Prof. Peter Haring Bolivar. Der Prorektor Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs der Universität Siegen weiter: „Unser neues Forschungsmagazin future nimmt Sie deshalb mit in die Welt der Forschung hier in Siegen, mit zu den Menschen an unserer Universität.“

Das Siegener Forschungsmagazin hat eine Auflage von 5000 Exemplaren.

Es gibt auch eine Webansicht. Blättern erwünscht!

Die Artikel, die ich geschrieben habe:

Der digitale Wundverband (Seite 42)

Ein Siegener Forschungsteam um Prof. Dr. Holger Schönherr entwickelt ein High-Tech-Pflaster. Mit seiner Hilfe sollen Pflegefachkräfte oder ÄrztInnnen aus der Ferne überwachen können, ob sich Wunden von PatientInnen gefährlich entzündet haben.

Gestern Uni, heute Weltmarktführer (Seite 68)

Doktorand Bernd Buxbaum entwickelte zusammen mit seinem Doktorvater Prof. Rudolf Schwarte ab 1997 an der Universität Siegen eine spezielle 3D-Bildsensor-Technologie. Sie wurde zur Basis des Unternehmens pmdtechnologies, dessen Know-how heute bei Herstellern von Robotern, Smartphones und Autos heiß begehrt ist

Faktencheck (Seite 78)

Stimmt es wirklich, dass der Meeresspiegel nicht bedrohlich ansteigen wird, wenn sich das globale Klima um höchstens zwei Grad erwärmt?

Wer gerne in die Printausgabe schauen möchte, findet hier die richtige Adresse, um sie zu bestellen und zu abonnieren.

9. August 2019
von Frank Frick
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Fake Science: Wie die Wissenschaft dagegen kämpft

Räuberjournale, Schwindler und Korruption bedrohen die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft. Die hat den Kampf gegen Fake Science auf ihre Weise aufgenommen.

Blick auf den layouteten Artikel Fake Science
Der Artikel „Fakten gegen Fake Science“ ist in der Februar-Ausgabe 2019 der Zeitschrift „bild der wissenschaft“ erschienen

„Fake Science – Die Lügenmacher“ lautete der reißerische Titel einer Fernsehreportage der ARD Ende Juli 2018. Sie berichtete über Raubverleger, die es Wissenschaftlern gegen Bezahlung ermöglichen, ihre Studien zu veröffentlichen – ohne Qualitätskontrolle wie etwa einer externen Begutachtung. Weltweit, so das Ergebnis einer gemeinschaftlichen Recherche verschiedener internationaler Sender und Zeitungen, haben rund 400 000 Wissenschaftler von diesem Angebot Gebrauch gemacht – darunter 5000 deutsche. Als Wissenschaftsskandal ordnete die ARD das ein – aufgrund der Vermutung, dass auf diese Weise zweifelhafte oder gefälschte Ergebnisse in die Welt gesetzt werden, die unter anderem die finanziellen Interessen von Unternehmen bedienen.

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6. März 2019
von Frank Frick
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Vorgestellt: Wie ich über Digitalisierung schreibe

Ein sehr kurze Geschichte des digitalen Wandels

Die Digitalisierung krempelt unsere Welt um. Die digitale Transformation scheint sich dabei immer weiter zu beschleunigen. Es ist 36 Jahre her, da war Musik noch ausschließlich analog auf Schallplatte oder Tonband zu haben. Dann begann mit der CD die Digitalisierung der Töne. Vor rund 25 Jahren folgte die Digitalisierung von Bildern – Fotos und Filmen – auf breiter Front. Etwa zur gleichen Zeit geht mit dem „Spiegel“ die erste deutsche Zeitschrift mit einer Webseite online. Vor weniger als 20 Jahren kamen erschwingliche GPS-Auto-Navigationsgeräte auf den Markt, die heute dank entsprechender Smartphone-Apps schon wieder auf dem Rückzug sind. Gerade mal zehn Jahre ist es her, da ging Whatsapp an den Start – und krempelte die private Kommunikation um. Digitale Sprachassistenten wie Alexa oder Siri sind weniger als vier Jahre jung. Ähnlich wie Drohnen, Saugroboter und Smart-Home-Lichtsteuerung haben sie rasend schnell Einzug in unseren Alltag gehalten.

Vieles, was vor wenigen Monaten noch Science fiction war, ist heute schon Realität. Das spiegelt sich in aktuellen Überschriften: „Die Zukunft ist schon da“ titelt die aktuelle Ausgabe Zeitschrift „test“ (ein lesenswerter Übersichtsartikel über künstliche Intelligenz). Die Variante lautet „Jetzt ist morgen“ – so der Titel einer Digitalisierungs-Sonderausgabe der Zeitschrift „bild der wissenschaft“, zu dem ich drei Artikel beigesteuert habe.

Digitalisierung in der Medizin

Die Digitalisierung durchdringt inzwischen auch die Medizin. Manches, was möglich ist, wird dabei aber die Forschungslabore in der nächsten Zeit noch nicht verlassen: Die wirtschaftlichen oder rechtlichen Hürden sind zu hoch. Bei der „Griff-Technik für die gelähmte Hand“, über die ich berichte, muss man abwarten. Der Schlaganfall-Patientin Annette Dreher hat sie jedenfalls schon mal ein geniales Gefühl beschert. Hier der Teaser des Artikels: „Forscher aus Baden-Württemberg entwickeln eine Stützstruktur für gelähmte Hände, durch die Patienten wieder Gegenstände greifen können. Gesteuert wird dieses Exoskelett mittels Hirnströmen, Augenbewegungen und Künstlicher Intelligenz„. Wenn Sie den ganzen Artikel lesen möchten – bitte. Der Klick führt Sie auf eine Webseite von „bild der wissenschaft“.

Digitalisierung und Mobilität

Das Roboterauto ist in aller Munde. Doch neben der grundsätzlichen ethischen und rechtlichen Frage, inwieweit das Verhalten eines Fahrzeugs über Leben und Tod anderer Verkehrsteilnehmer entscheiden darf, gibt es auch eine Vielzahl technologischer Herausforderungen. Um eine davon geht es in meinem Artikel „Erkennen, wenn ein Auto lügt“. (Der Link öffnet den Artikel auf wissenschaft.de). Der Teaser: „Fahrzeuge, die miteinander vernetzt sind, sollen den Verkehr sicherer, flüssiger und abgasärmer machen. Doch dafür dürfen sie nicht auf gefährliche Falschinformationen hereinfallen.“

Digitalisierung und Beruf

Viele Menschen, die nicht in die digitale Welt hineingeboren wurden, staunen angesichts der Geschwindigkeit des technischen Fortschritts – zumindest wenn sie einen Moment innehalten. Zudem sehen sie oft nicht nur den Nutzen, sondern auch die ethischen und gesellschaftlichen Probleme, die mit der Digitalisierung einhergehen. Manchmal ist es durchaus gerechtfertigt, auf die Bremse zu drücken. Die Digital Natives dagegen gehen bereits wie selbstverständlich und daher manchmal unkritisch mit den digitalen Technologien um. Doch auch an den Jugendlichen von heute wird die digitale Transformation nicht vorbeigehen: So kolportiert die Baden-Württemberg Stiftung die Prognose, dass 80 Prozent der Berufe, die die heutigen Kinder einmal ergreifen werden, noch gar nicht bekannt sind. Erfahren Sie mit einem Klick, wie die Stiftung mit einem interaktiven Truck Schülern Einblicke in die Arbeitswelt der Zukunft ermöglicht.

Das ganze bdw plus „Jetzt ist morgen“ können Sie sich hier als PDF-Datei herunterladen.

5. Januar 2019
von Frank Frick
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Online-Redakteur oder ein Social-Media-Manager gesucht? Gefunden!

Was macht ein Online-Redakteur?

Streng genommen müsste man zwischen Online-Redakteuren und Online-Journalisten unterscheiden. Ein Online-Redakteur oder eine Online-Redakteurin erstellt nicht nur einen Text, sondern gestaltet und pflegt Webseiten. Online-Journalisten dagegen schreiben – und zwar ausschließlich. Sie tun dies nicht für eine Zeitung oder Zeitschrift, sondern für ein Internetmedium. Daher schreiben sie anders als Printjournalisten. Denn das Leseverhalten der Internetnutzer ist anders als etwa das von Zeitschriften-Abonnenten. 

Mehr als nur Text

Dazu bereiten Online-Redakteure beispielsweise auch Fotos und Videos auf. Sie redigieren fremde Artikel, verbinden sie mit Bildern, Grafiken, Filmsequenzen und Tönen. Sie setzen Hyperlinks, um dem Besucher einer Webseite weiterführende Hintergrundinformationen anzubieten. Sie betreuen auch Diskussionsforen.

Was ist der Unterschied zwischen Online-Redakteur, Content-Manager und Social-Media-Manager?

Online-Redakteur und Content-Manager unterscheiden sich in etwa so wie eine Putzfrau und eine Raumpflegerin. Beide tun das Gleiche. Aber in manchen Ohren klingt Raumpflegerin besser. Dasselbe ausführlicher kann man hier lesen.

Auch zwischen Online-Redakteuren und Social-Media-Manager gibt es, bezogen auf Unternehmen, große Gemeinsamkeiten: Beide sollen die Bekanntheit und die Reputation von Unternehmen steigern. Beide Berufsfelder gehen in der Praxis oft ineinander über, stellt denn auch mein Weiterbildungsinstitut „Business Academy Ruhr“ fest.

Zertifikat Online-Redakteur für Frank Frick
IHK-Zertifikat „Online-Redakteur“

Kleine Unterschiede

Die Business Academy Ruhr sieht den Social Media Manager dabei eher als den „umfassenden Strategen“, der die Inhalte für die verschiedenen Social Media Kanäle plant. Weiter schreibt sie: „Hierfür erstellt der Social Media Manager einen umfassenden Redaktionsplan für die Social-Media-Kanäle und den Blog. Er begleitet auch Events der Firma auf den Social Media Kanälen. Dabei muss er nicht nur auf die Zielgruppe Rücksicht nehmen, sondern auch auf Urheberrecht, Haftung, Markenschutz, Impressumspflicht.“ Dafür delegiere er Teile seiner Aufgaben an den Online-Redakteure. Der Online-Redakteur wiederum, so die Academy, konzentriere sich vor allem auf das Unternehmensblog oder den Online-Shop.

Mein Kommentar dazu: In der absolvierten Weiterbildung „Online-Redakteur“ ging es tatsächlich überwiegend darum, eine Strategie zu entwerfen. Die Facharbeit, die als wesentliche Aufgabe zu schreiben war, drehte sich genau darum. Um das Schreiben von Blog-Beiträge ging es nur am Rande – gut so, da bin ich als Journalist sowieso fit.

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15. Oktober 2018
von Frank Frick
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Bioökonomie: Die Chemikalien-Wende

Was heute aus Erdöl hergestellt wird, soll künftig in einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft aus Pflanzen oder Bioabfällen erzeugt werden. Jülicher Forscher haben untersucht, wie Pflanzen zu einem effizienten Rohstoff zur Produktion von Chemikalien werden.

Diesen Artikel hat der Wissenschaftsjournalist Frank Frick für den Jahresbericht 2017 des Forschungszentrums Jülich geschrieben, der sich hier herunterladen lässt.

Wogendes Getreide oder Kohl- und Spargelfelder haben viele vor Augen, wenn sie an Ackerbau denken. Doch vermutlich wird das Bild bald ergänzt werden – etwa durch Äcker, auf denen die aus Nordamerika stammende, bis zu fünf Meter hohe Virginiamalve „Sida hermaphrodita“ wächst. Warum aber sollten Landwirte Sida anbauen, eine Pflanze, die weder Nahrungsmittel liefert, noch als Tiernahrung taugt? Weil möglicherweise künftig Bioraffinerie-Betreiber die Ernte kaufen, um daraus Chemikalien zu gewinnen, die dann etwa zu Kunststoffen, Pflanzenschutzmitteln oder Medikamenten weiterverarbeitet werden.

Effizient zur Bioökonomie

Sida bringt dafür gute Eigenschaften mit: Von einer 10.000 Quadratmetern Fläche lassen sich bis zu 40.000 Kilogramm Triebe ernten. Eine Heuernte bringt nur ein Zehntel dieses Ertrags. Weil die Pflanze alle Jahre wieder sprießt, lassen sich Sida-Kulturen bis zu 30 Jahre lang nutzen, und brauchen dabei wenig Dünger und Wasser. Ein weiterer Pluspunkt: Sidablüten bieten Bienen reichlich Nahrung. „Die Vorteile kommen insbesondere dann zum Tragen, wenn aus der geernteten Pflanzenmasse letztlich ein hoher Anteil an wertvollen Basischemikalien gewonnen werden kann“, sagt Holger Klose vom Jülicher Institut für Bio- und Geowissenschaften (IBG). Genau das hat der Pflanzenwissenschaftler gemeinsam mit Kollegen aus Aachen und Jülich untersucht – bei Sida und vier anderen Pflanzenarten: Durchwachsene Silphie, Riesen-Chinaschilf, Riesen-Weizengras und Mais. „Wenn unsere Wirtschaft, die auf begrenzten Vorräten an Erdöl, Gas und Kohle beruht, zunehmend durch eine nachhaltige Bioökonomie abgelöst werden soll, müssen nachwachsende Rohstoffe möglichst effizient angebaut und genutzt werden“, sagt Prof. Ulrich Schurr, Direktor des Instituts für Pflanzenwissenschaften im IBG.

Chemisch gesehen besteht die Ernte bei den untersuchten Pflanzen hauptsächlich aus Lignocellulose. Dieser Verbund aus Cellulose, Hemicellulose und Lignin bildet das Gerüst der Pflanze. Die Papierindustrie setzt heiße Laugen und hohen Druck ein, um auf recht rabiate Weise Lignin und Hemicellulose von der Cellulose abzutrennen, die für Papier benötigt wird. „Allerdings ist das Biopolymer Lignin, das man auf diese Weise erhält, nur begrenzt verwertbar und wird zumeist verbrannt“, sagt Klose. Anders dagegen beim OrganoCat-Verfahren: Bei diesem Prozess, kommt die Lignocellulose in einen Reaktor, in dem sich neben einem Katalysator zwei nicht mischbare Flüssigkeiten befinden: 2-Methyltetrahydrofuran und Wasser. Unter relativ milden Bedingungen erhält man so neben Cellulose und Zuckern ein hochwertiges Lignin, das sich gut für die weitere chemische Verarbeitung eignet.

Prozesse optimal steuern

Die Forscher um Klose haben für alle fünf Arten den Anteil der Lignocellulose und deren chemische Zusammensetzung bestimmt. Nach der OrganoCat-Behandlung analysierten die Forscher die gewonnenen Stoffe. Die Ergebnisse präsentierten sie 2017 in der Fachzeitschrift Bioresource Technology. „Riesen-Weizengras – ursprünglich in Ungarn gezüchtet – liefert besonders viel hochwertiges Lignin“, bringt Klose ein Resultat auf den Punkt. Dennoch setzen die Forscher auch auf Sida und die anderen Rohstoffpflanzen. Denn erstens soll die Bioökonomie nicht zu Monokulturen führen. Zweitens macht sich die Industrie nicht gerne von einer einzigen Rohstoffquelle abhängig. Drittens beeinflusst die Nachfrage nach bestimmten Chemikalien, welche Quelle jeweils günstig ist.

„Um möglichst flexibel zu sein, muss man wissen, wie die Lignocellulose-Zusammensetzung einer Pflanzenart und die beim OrganoCat-Prozess erhaltenen Stoffe zusammenhängen. Dann könnte man Modelle entwickeln, wie man diese Prozesse optimal steuern kann“, so Klose. Die nächsten Schritte dahin unternehmen die Forscher im FocusLab AP3, in dem Jülich und die Universitäten Aachen, Bonn und Düsseldorf ihre Bioökonomie-Expertise zusammenführen. Ziel ist es, einen ersten Bioraffinerie-Prototypen unter der Verwendung des OrganoCat-Verfahrens zu bauen und dabei auch wirtschaftliche Aspekte zu untersuchen.

4. September 2018
von Frank Frick
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Über künstliche Intelligenz schreiben – ohne KI

Keine Frage: Unter den Einsatzmöglichkeiten künstlicher Intelligenz sind einige, die Angst einflößen. Das drastischste Beispiel sind Waffen, die sich selbstständig ihr Ziel suchen – ganz ohne menschliches Zutun. Was noch vor wenigen Jahren höchstens Autoren und Leser von Science-Fiction-Romanen beschäftigte, wird gerade Realität. Sonst würden die Vereinten Nationen nicht über ein Verbot solcher autonomen Waffen verhandeln.

Die neuen Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz schüren auch Ängste um den Arbeitsplatz. Da geht es nicht mehr um Roboter, die den Menschen bei stupiden und körperlich anstrengenden Tätigkeiten ersetzen. Künstliche Intelligenz könnte selbst Journalisten überflüssig machen – auch Wissenschaftsjournalisten?! Das Medienmagazin Journalist berichtet jedenfalls  in seiner aktuellen Ausgabe über Robotertexte bei Handelsblatt und Focus Online. Und Google gibt auf die Suche „künstliche Intelligenz Texte“ Anzeigen wie diese aus.

Doch es gibt auch hellere Seiten der eigentlich faszinierenden Technologie. Dazu gehört, sie in den Dienst der Wissenschaft zu stellen. Künstliche Intelligenz könnte etwa dazu beitragen, das menschliche Gehirn besser zu verstehen. So wertet der Jülicher Hirnforscher Prof. Simon Eickhoff auf spezielle Weise und mit Hilfe von künstlicher Intelligenz Schnittbilder des Gehirns aus, die mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gewonnen wurden.

Prof. Simon Eickhoff. Copyright: Forschungszentrum Jülich/ Sascha Kreklau

Er hat bereits gezeigt, dass sich aus den Bilddaten Informationen über Persönlichkeitsmerkmale eines Menschen gewinnen lassen, frei nach der Devise: „Zeige mir die Aufnahmen Deines Gehirns, und ich sage dir, wie du tickst.“ Eickhoff hofft, dass sich mit seiner Methode künftig unter anderem die individuelle Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls von Menschen beziffern lässt, die sich von einer schweren Depression erholt haben. Ich habe  im Auftrag des Forschungszentrums Jülich mit dem Hirnforscher gesprochen. 

10. August 2018
von Frank Frick
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Mathematik für die Energiewende

Text des Wissenschaftsjournalisten Dr. Frank Frick in einer Sonderbeilage des Forschungsmagazins „bild der wissenschaft“. Sie entstand in Zusammenarbeit mit dem  Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM).

Formel Grün

Die Energiewende stellt Stromanbieter, Stadtwerke, Netzbetreiber und Technikentwickler vor neue Aufgaben, die sich nur mithilfe der Mathematik bestmöglich lösen lassen.

Eine Überschrift in der Sächsischen Zeitung vom 9. Juli 2015 behauptet: „Erneuerbare Energien sind unberechenbar.“ Wörtlich genommen, hieße das: Es ist sinnlos, dass sich Mathematiker und Informatiker mit dem Strom beschäftigen, den Windkraft- und Solaranlagen produzieren. Doch die Realität ist eine völlig andere: Hochqualifizierte Rechen- und Programmierkünstler sind unerlässlich, um die Energiewende intelligent umzusetzen – und so zum Erfolg zu führen.

Sie möchten mehr lesen? Sie möchten wissen, warum die Informationstechnik ein wesentlicher Baustein einer gelingenden Energiewende ist? Kein Problem, ein Klick genügt und der layoutete Artikel auf den Seiten des Fraunhofer ITWM öffnet sich im PDF-Format.