Longevity – für immer jung?

„Longevity, englisch für Langlebigkeit, ist mehr als ein Modewort“, schrieb die „Bild am Sonntag“ am 5. Oktober 2025 in ihrer Titelgeschichte. „Dahinter steckt eine weltweite Bewegung, eine milliardenschwere Forschung.“ Die Zeitung widmete dem Thema „Kann ich das Altern stoppen?“ rund drei Viertel der ersten Seite. Auch die Nachrichtenmagazine Focus („Länger leben“) und Spiegel („Wie wir alle 100 werden“) griffen das Thema bereits auf ihren Titelseiten auf.

Longevity steht für vieles: von gesunden Gewohnheiten über die technische Überwachung der Körperfunktionen bis zur extremen Selbstoptimierung, aber auch für bestimmte Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente. Der gemeinsame Nenner: Es geht nicht nur um ein langes Leben, sondern um ein langes Leben bei guter Gesundheit. Langlebigkeit ist nur erstrebenswert, wenn sie das Jungsein verlängert, nicht die Pflegebedürftigkeit im Alter.       

Ein Blick auf die Alternsforschung

In einem Artikel des Schwerpunkts Alternsforschung in der aktuellen Ausgabe 2-2026 von bild der wissenschaft gebe ich Orientierung. Das Fazit steht im Teaser:
Wissenschaftliche Fortschritte wecken die Hoffnung, dass Altern aufzuhalten. Doch der Begriff Logevity steht eher für einen Hype als für ein bald erreichbares Ziel.

Wer mehr wissen will, kann das Heft am Kiosk kaufen. Oder hier bestellen.

Interessierte können dann auch gleich meinen zweiten Artikel zur Alternsforschung lesen. Titel: Die Gebrechlichkeit des Genoms.

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